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Bürgerumfrage „Haushalt 2016”

Mehr zu tun für den Wohnungsbau, die Wirtschaftsförderung sowie für die Unterhaltung, Instandsetzung und den Bau von Schulen und Straßen, entspricht offenbar den Wünschen der Göttingerinnen und Göttinger an die künftige Haushaltsplanung in ihrer Stadt. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Befragung, die am Mittwoch, 24. Juni 2015, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der interessierten Öffentlichkeit und den Mitgliedern des Rates vorgestellt worden sind. Die weitere politische Beratung über die Ergebnisse und ihre Auswertung beginnt am 7. Juli im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr.

Die Befragung dient als erster Schritt auf dem Weg zu mehr Beteiligung der Bürger/innen an der Erarbeitung der städtischen Etats in den kommenden Jahren. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler betonte bei der Präsentation, die Ratspolitik erhalte durch die Befragung wichtige Hinweise für die Schwerpunktsetzung in den Haushalten der nächsten Jahre. Er dankte dem Referat Statistik und Wahlen für die sehr gut Vorbereitung und reibungslose Umsetzung des Projektes und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Befragung für ihre Mitarbeit, ohne die man eine derart hervorragende Rücklaufquote von rund 40 Prozent nicht erreicht hätte. 2.206 ausgefüllte Fragebögen waren zum Stichtag beim federführenden Referat für Statistik und Wahlen eingegangen, davon 307 online.

Bei einem Durchschnittsalter von knapp 51 Jahren waren alle Altersgruppen vertreten. Rund 59 Prozent der Befragten gaben als Bildungsabschluss „Fachhochschulreife / Abitur” an, jeweils 35 Prozent erklärten zum Erwerbsstatus, „Vollzeitbeschäftigt” oder „Nicht erwerbstätig” zu sein.

5.700 Bürgerinnen und Bürger, deren Namen und Adressen zufällig aus dem Göttinger Wahlverzeichnis gezogen wurden, waren gebeten worden, an der Umfrage teilzunehmen. Erhoben wurden die Wichtigkeit aus Sicht der Befragten von 23 kommunalen Aufgabenbereichen von der Abfallentsorgung bis zum Wohnungsbau, ihre Zufriedenheit mit diesen Politikfeldern, ihre Bereitschaft dort beratend oder aktiv mitzuarbeiten und einige Angaben zu ihrer Person.

Als „wichtig” werden vor allem Abfallbeseitigung und Sauberkeit, Feuerwehr, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Wohnungsbau und die Naherholung eingeschätzt. Am Ende der Tabelle rangieren hier Angebote für Senioren, Nahverkehrsförderung, Sportförderung, Förderung des Fußgängerverkehrs und Integrationsangebote.

Fragt man die Göttinger Bevölkerung nach ihrer Zufriedenheit mit bestimmten Arbeitsbereichen der Stadt, so nennen sie zunächst Feuerwehr, Abfallbeseitigung und Sauberkeit, Kommunale Bildungseinrichtungen, Naherholung und Öffentliche Sicherheit und Ordnung. ”Schlusslichter” sind in diesem Befragungsteil der Wohnungsbau, die Unterhaltung und der Bau von Straßen, die Wirtschaftsförderung , die Instandhaltung und der Bau von Schulen sowie Integrationsangebote.

Setzt man die ausgewerteten Antworten zu den Fragen nach Wichtigkeit und Zufriedenheit zueinander in Beziehung, lautet das Ergebnis: Vor allem im Wohnungsbau, im Bau und in der Unterhaltung von Straßen und Schulen sowie in der Wirtschaftsförderung sehen die Göttinger/innen Themen, um die sich man sich in den Haushalten der Stadt in den nächsten Jahren stärker kümmern muss.

Daran wollen sie durchaus mitarbeiten. Auch wenn rund 42 Prozent aller Befragten angeben, sie wollten sich in keinem der von der Stadt genannten Bereiche einbringen, gibt es erkennbar große Bereitschaft, sich in den Aufgabenbereichen Integrationsangebote, Naturschutz, Wohnungsbau, Nahverkehrsförderung und Naherholung zu engagieren.

Alle weiteren Informationen zu den Ergebnissen der Befragung mit knapp 60 Abbildungen und über 120 Tabellen - auch zur Umsetzung nach Stadtbezirken - finden sich in den folgenden PDF-Dokumenten.


Bürgerumfrage „Haushalt 2016” (PDF)
Indexwerte Einschätzung „Wichtigkeit” (PDF)
Indexwerte Einschätzung „Zufriedenheit” (PDF)
Beteiligungswünsche in den Einzelnen Haushaltsbereichen (PDF)
Altersverteilung (PDF)
Präsentation (PDF)


 
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